Unser Kernteam – Ihre Ansprechpartner

Dipl.- Ing. Heinke Wedler (Geschäftsführerin)

Stefan Hund

Zu unserem Kernteam holen wir uns bei Bedarf Spezialisten aus unserem Netzwerk, um Sie und Ihre Führungskräfte in Ihrer Herausforderung zu unterstützen.

Hinweis: Wir bereiten Unternehmen und Führungskräfte auf Verlust- und Trauersituationen vor und begleiten sie professionell in der Akutsituation.

Wir bieten keine Einzelbegleitung Trauernder an. 

Trauer-Manager.de, Dipl.-Ing. Heinke Wedler, Geschäftsführerin. Ingenieurbüro Wedler

Dipl.- Ing. Heinke Wedler – Kernteam, Geschäftsführerin

ist seit 1995 zum Wohl von Unternehmen und Mitarbeitern aktiv.

Vor fast 30 Jahren gründete sie ihr Unternehmen: Ingenieurbüro für Arbeitssicherheit und Betriebl. Gesundheitsmanagement.

Ihre Kunden, von denen sie und ihr Team einige seit über 25 Jahren betreuen, kommen aus allen Bereichen der Wirtschaft und des öffentlichen Lebens. In ihrem Team arbeiten Fachkräfte für Arbeitssicherheit, Arbeitsmediziner, Psychologen, Pädagogen, Organisationsentwickler In diesen Zeiten gab es immer wieder auch Todes- und Trauerfälle, bei denen sie ihre Kunden von Seiten der Arbeitssicherheit unterstützt hat. Auch begründete sie vor über 15 Jahren die ersten Kollegialen Kriseninterventionsteams.

Im VDSI (Berufsverband) leitet sie seit Jahren den Fachbereich Kliniken. Seit 2022 ist sie darüberhinaus Mitglied im Bundesausschuss Mutterschutz.

Stefan Hund, Trauermanager im Ingenieurbüro Heinke Wedler

Stefan Hund – Kernteam

Fachkraft für Arbeitssicherheit, Ehrenmitglied der Wirtschaftsjunioren, system. Berater (ISB-W), Mediator (IKOM).  Wegen einer Erkrankung im Muskel-Skelettbereich ist er eingeschränkt mobil und nach 25 Dienstjahren als ev. Gemeinde- und Klinikpfarrer pensioniert.

Er hat Menschen in hunderten Todes- und Trauersituationen in Gemeinde, Klinik und Unternehmen begleitet.

Für Unternehmer und Führungskräfte ist er der Fels in der Brandung, wenn „Tod und Trauer“ bedrohlich im Unternehmen aufpeitschen. Vor allem mit zeitnahen 1:1 Video-Calls, seinem empathischen Wissen und seiner langjährigen Erfahrung unterstützt er persönlich und diskret Unternehmensleitung und Führungskraft.

Unser professionelles Netzwerk

Uns ist das Arbeiten im Netzwerk mit Spezialisten sehr wichtig. Kolleginnen und Kollegen, mit denen wir im regelmäßigen Ausstausch stehen. Diese sind es auch die wir guten Gewissens auch unseren Kunden für die Lösung einer speziellenn Herausforderung empfehlen oder in unser Beratung einbinden. 

Unsere Werte – wertvoll für Sie

Unser Kernteam steht für diese Werte – und die Netzwerkpartner, die wir in Ihren Projekten einsetzen.

persönlich

Sie und Ihre Führungskräfte werden von uns persönlich auf eine mögliche Verlust-/Trauersituation im Unternehmen vorbereitet. Gemeinsam mit Ihnen erarbeiten wir detaillierte und erprobte Leitfäden und bereiten Sie in Kommunikationstrainings auf den Ernstfall vor. Wir sind persönlich für Ihre Führungskräfte online im Notfall erreichbar. Wenn es ganz arg kommt – unterstützen wir Ihre Führungskräfte persönlich wir bei Ihnen vor Ort.

klar 

Wir sprechen auch bei dem Thema Trauer und Tod respektvoll Klartext und nicht um den „rosa Elefanten im Raum“ herum. Wir unterstützen Sie auf Wunsch in der Kommunikation mit Behörden, wenn es in Ihrem Unternehmen einen schweren Arbeitsunfall gegeben hat. 

sicher

Die Leitfäden (SOPs aus der Arbeitssicherheit) mit Ihren eingearbeiteten Entscheidungen geben Ihnen bereits eine Sicherheit. Regelmäßige Online-Trainings halten diese zu Ihrer Sicherheit aktiv.  Zusätzlich zu unserer Kompetenz haben wir ein großes Netzwerk Professioneller, welches wir bei Bedarf aktiviern können. 

Unsere Geschichte

1995

Seit 1995 – Die Thematik „Verlust, Trauer und Tod“ war bereits in den Anfangsjahren des Ingenieurbüros  immer wieder eine herausfordernde.

Beispielsweise war für die Mitarbeiterin im Rahmen der „Gefährdungsbeurteilung für Schwangere“ gerade mit der werdenden Mutter sowie der Führungskraft und der leitenden Sicherheitsingenieurin Heinke Wedler ein Schutzkonzept für die nächsten Monate bis zur Entbindung erarbeitet und in Kraft gesetzt worden. Die Mitarbeiterin (Ärztin im OP) betonte, dass sie alles unterlassen würde, was das Ungeborene auch nur im Ansatz gefährden könnte.  – Heinke Wedler erzählt von dieser Situation in einer Podcastfolge. Beim nächsten Ortstermin, kaum einen Monat später, stand die Ärztin wieder am Operationstisch. Obgleich es alle wußten, nur die beiden Frauen haben darüber kommuniziert. 

Dass ein ev. Pfarrer in Gemeinde und Klinik regelmäßig Menschen mit den unterschiedlichsten Traueranlässen begleitet, braucht keiner weiteren Erwähnung. Zudem ist Stefan Hund auch privat mehrfach mit Tod und Trauer konfrontiert worden. Dabei hat er u.a. seinen Bruder begleitet, nachdem seine Tochter absehbar unmittelbar nach der Geburt verstarb. Dazu ein Jahr später, begleitete er seinen Bruder im Anschluss an eine Operation, wo dieser nach 4 Wochen an einer Blutvergiftung auf der Intensivstation verstarb. 

2020

Seit 2020: Die Entwicklungen der letzten beiden Jahre haben Verlust, Trauer und Tod zusätzlich in den Fokus auch in den Unternehmen gebracht. Dabei wurde deutlich, dass der Anlass für Verlust und Trauer zwar in der Regel außerhalb des Unternehmens lag – und somit nicht in den Bereich „Gefährdungsbeurteilung Psyche“ gehörte, aber die Folgen für das Unternehmen in der Regel ähnlich waren, wie sie beim Thema „Betriebliches Gesundheitsmanagement“ auch kostenmäßig zu Buche schlugen. Die wenigsten Unternehmen oder eben ihre Führungskräfte und Betriebsräte  sind, wie auch die Studie der Technischen Hochschule Würzburg-Schweinfurt aus dem Januar 2023 zeigt, darauf vorbereitet.

Verlust, Trauer und Tod ist ein großes Tabu, auf das die wenigsten vorbereitet sind und bei dem jeder versucht, es von sich weg zu halten. Zugleich erleben die Betroffenen Fachkräfte in diesem für sie entscheidenden Moment das gleiche Verhalten als ein Verlassenwerden von Ihrem Unternehmen und ihren Vorgesetzten. Nicht selten beginnt genau in diesem Moment eine Entfremdung, welche mittelfristig zur stillen oder auch faktischen Kündigung durch die betroffenen Fachkräfte führt.  Umgekehrt ist zu beobachten, dass eine wertschätzende, emphatische Unterstützung die Verbindung zwischen Führungskraft und Mitarbeiter nachhaltig stärkt. Wie auch immer sich Unternehmen und Führungskraft verhalten, ihr Umfeld verfolgt die Situation – auch mit der Fragestellung: Wie würde es mir ergehen, wenn ich an der Stelle des betroffenen Kollegen wäre.

2021

In unserem Kernteam haben wir daher unsere langjährige Erfahrung zunächst anlassbezogen bei Bestandskunden aus der Arbeitssicherheit zum Nutzen von

  • Unternehmensleitungen
  • Personalabteilungen
  • Betriebsräten
  • sowie Führungskräften eingebracht.

2022

Die Erfahrungen und unser breites Wissen aus der Arbeitssicherheit, Unternehmen und Begleitung Trauernder und Sterbender systematisierten wir in ein Leitfadenkonzept. Dieses bauten wir analog zu anderen brenzligen Ereignissen zu einem „schwarzen Brandschutzordner“ zum Themenfeld Trauer und Tod auf.

2023  

Der Trauermanager, individualisiert mit den Kundenentscheidungen und Ansprechpartnern ist die Weiterentwicklung.  Diesen gibt es in zwei Varianten

a) Do it 4 You: Alle relevanten Daten werden online über eine Maske abgefragt und gelangen handgeprüft in den Trauermanager.

b) Do it with you: Wir erarbeiten mit Ihnen im Gespräch bei Ihnen vor Ort alle Bausteine (1 bis 2 Tages-Workshop). Ihre  Daten und Entscheidungen werden direkt in den Trauermanager eingearbeitet. 

Aktuell umfasst dieser über 80 A4 Seiten und wird regelmäßig ergänzt.